SPD wählt neuen Ortsvereinsvorstand – Jürgen Roters zu Gast in Bayenthal

Verabschiedung von Lothar Kossack

Verabschiedung von Lothar Kossack

Am Mittwoch, den 22. April 2009, hat die SPD in Bayenthal, Marienburg, Raderberg und Raderthal auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Lothar Kossack, der das Amt des Vorsitzenden acht Jahre lang bekleidet hatte, war nicht mehr angetreten.

Neuer Vorsitzender wurde Marcel Lewandowsky, der ein einstimmiges Ergebnis erhielt. Der 27-jährige Politikwissenschaftler erklärte, er wolle den Schwerpunkt seiner Aktivitäten vor allem auf die Öffentlichkeitsarbeit legen. „Die SPD muss Ansprechpartner für die Probleme vor Ort sein“, sagte Lewandowsky. Mit Blick auf die kommenden Wahlkämpfe betonte er: „Wir wollen präsent sein. Ob in Köln, Europa oder im Bund: Es gibt für uns keine Wahlen zweiter Klasse.“

Jürgen Roters, Marcel Lewandowsky

Jürgen Roters, Marcel Lewandowsky

Als stellvertretende Vorsitzende wurden Dr. Jörg Klusemann und Gonca Mucuk-Edis gewählt. Klusemann kandidiert bei der Kommunalwahl für die Bezirksvertretung Rodenkirchen; Mucuk-Edis bewirbt sich um das Direktmandat im Rat der Stadt Köln. Als Kassierer wurde Klaus Büttner im Amt bestätigt; seine Stellvertreter sind Oliver W. Klouth und Horst Schröder.
Als Schriftführerin wurde die langjährige Bezirksvertreterin Elli Homann gewählt. Stellvertreter sind Julia von Dewitz und Lothar Kossack.

Lothar Kossack, Jürgen Roters, Marcel Lewandowsky

Lothar Kossack, Jürgen Roters, Marcel Lewandowsky

Weitere Vorstandsmitglieder sind Thomas Burauen, Friedbert Heidecke, Elke Kerp-Schmidt, Heinz Mückel, Manuel Normann, Marianne Pinger, Jan-Volkert Schmitz und Wolfgang Voith.

Auf seiner Mitgliederversammlung begrüßte der Ortsverein Jürgen Roters, den Kandidaten von SPD und Grünen für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Köln. Roters stellte seine Ideen für Köln vor und diskutierte mit den Mitgliedern. Besonders hob er die Förderung von Innovationstechnologien und die Wichtigkeit kommunaler Sozialpolitik hervor. „Köln braucht wieder einer sozialdemokratische Handschrift“, forderte Roters unter dem Applaus seiner Zuhörer.